Kitzrettung in der Corona-Krise

Liebe Kitzretter, Jäger, Landwirte und Behörden,

nach bestem Wissen und Gewissen haben wir ein paar Tipps zusammengefasst, wie Jungwildrettung auch in der Corona-Krise möglich scheint.
Wir behalten uns vor, diese – wenn nötig – täglich an sich ändernde Regeln und Vorgaben anzupassen.

Hessen – Gute Neuigkeiten:
„Das direkte Absuchen der Wiesen insbesondere nach Rehkitzen unmittelbar vor der Mahd ist unter Einhaltung der Vorgaben der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus weiterhin möglich, sofern die beteiligten Personen die erforderlichen Distanzen während der gesamten Suche (also von der Anfahrt über die Absprache und Durchführung der Suche bis zur Abfahrt) einhalten.“ Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung.
Mit Dank an die Tierschützer aus Hessen, die sich dafür eingesetzt haben, und an Frau Dr. Martin aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Bayern – Kitzrettung unter Einhaltung der Vorschriften ebenfalls möglich:
„Maßnahmen der Kitzrettung, wie z. B. Absuchen von Wiesen, Aufstellen von Wildscheuchen oder Drohnenflüge, die dem Versorgen und der Vermeidung von unnötigem Leid der Tiere dienen, sind unter Zuhilfenahme einer weiteren Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört (z. B. dem Bewirtschafter oder einem Helfer) sowie unter Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zulässig. Bei größeren Wiesen kann es sich anbieten, Teilflächen systematisch in zweier Teams abzusuchen.“ Hier geht es zum Artikel.

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Wir halten Sie über Neuigkeiten aus anderen Bundesländern auf dem Laufenden, sofern sie uns vorliegen.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.