Piloten bitte beachten: Seit 2021 gilt die neue "Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten".

Bei Kitzrettung-Hilfe registrierte Drohnenpiloten

Unten gelistete Anbieter (alphabetisch nach Standort sortiert)  stellen sich - entgeltlich oder unentgeltlich - im Rahmen des Projektes für den Einsatz von Multikoptern zur Verfügung.

Einsätze, Absprachen und Rechnungsstellungen laufen allerdings nicht über Kitzrettung-Hilfe, sondern müssen untereinander vereinbart werden.
Ebenso übernimmt Kitzrettung-Hilfe keine Gewährleistung für den Erfolg der Einsätze.

Fragen Sie als Hilfesuchende/r deshalb bitte immer nach der eingesetzten Technik, der Fluggenehmigung in Ihrem jeweiligen Einsatzgebiet und prüfen Sie, ob es sich dabei um Natur- und Vogelschutz- oder andere Gebiete handelt, in denen Flugverbot herrscht und Sondergenehmigungen notwendig sind.

Lassen Sie sich als Kopterpilot gerne von uns listen. Füllen Sie dazu bitte einfach das Formular aus und schicken es per Mail an uns zurück.
(Weitere Infos und Kontakte in Österreich finden Sie im Anschluss an die Liste.)

Nicht fündig geworden? Weitere Piloten finden Sie hier:

Im Sinne des Netzwerk-Konzeptes kooperieren wir mit der Deutschen Wildtierstiftung, die ebenfalls eine Datenbank mit Helfern betreibt, und dem Bundesverband Copter Piloten. In regelmäßigen Abständen werden Informationen untereinander ausgetauscht.

Häufige Fragen zu Drohnen

  • Ich brauche einen Drohnenpiloten
    Brauchen Sie zum ersten Mal Hilfe aus der Luft, tauchen Fragen auf, von denen wir die häufigsten auf einer gesonderten Seite beantworten.
  • Kosten Drohnen ein Vermögen?
    Für rund 4.000 € ist ein guter Multikopter mit kitzrettungstauglicher Wärmebildkamera inklusive Ersatz-Akku, Zusatz-Equipment und Schulung für bis zu 10 Piloten zu bekommen.
    (Stand Mai 2019)
  • Kann man nur in den frühen Morgenstunden fliegen?
    Die heutige Technik ermöglicht es, auch bei Sonnenschein und Wärme in den Mittagsstunden Wärme-Unterschiede zwischen Gras und Lebewesen gut zu erkennen. Die Sensoren passen sich der Umgebungstemperatur an und zeigen jeglichen Temperaturunterschied - sogar im Bereich von nur ein paar Grad Celsius (siehe Bild unten: aufgenommen gegen 11 Uhr bei 25 Grad).
  • Wie viele Leute braucht man?
    Das Drohnen-Einsatzteam besteht aus zwei Personen: einer, die den Multikopter fliegt, und einem sogenannten "Spotter". Dieser trägt eine Brille, die das Kamerabild überträgt und kein Licht von außen einfallen lässt. Der Spotter kann sich auf das Geschehen im Gras konzentrieren und gibt Sichtungen an den Piloten weiter. Bitte denken Sie daran, dass mindestens eine weitere Person benötigt wird, um das gefundene Kitz aus der Wiese zu holen.
  • Wie lange kann am Stück geflogen werden?
    In der Regel hält ein Akku ca. 20 Minuten lang. Je nach Größe des abzufliegenden Feldes sind Ersatz-Akkus empfehlenswert.
  • Welche gesetzlichen Richtlinien gelten für Drohnenpiloten?
    Je nachdem, wo geflogen wird, gilt es, unterschiedliche Richtlinien zu beachten. Die strengsten gelten beispielsweise in Schutzgebieten (FFH, Natura 2000 etc.) und in der Nähe von Infrastruktur (Autobahnen, Bahntrassen etc.). Erkundigen Sie sich unbedingt vorab, damit es später keine Schwierigkeiten gibt. Informationen zu Regelungen finden Sie hier.
  • Schutzgebiete
    Falls Sie sich nicht sicher sind, ob sich Ihr Einsatzort in einem Schutzgebiet befindet, oder sonstigen Einschränkungen unterliegt, stehen interaktive Karten zur Verfügung, auf denen Sie sich entsprechende Informationen anzeigen lassen können:
    - Geoportale der Bundesländer

    Alle wichtigen Informationen rund um Drohnen finden Sie beim
    Bundesverband Copter-Piloten.