Tragen Sie sich in unsere Datenbank ein und/oder fragen Sie Ihre örtlichen Landwirte und Jäger. Viele Tipps und Hinweise, auch was Sie beachten müssen, finden Sie unter Helferinfos und Rechtliches.

Es passiert leider noch ab und zu, dass Sie eine Fehlermeldung bekommen, wenn Sie sich über Ihr Mobiltelefon eintragen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das zu beheben.

Aus Erfahrung können wir aber sagen, dass die Registrierung trotz der Fehlermeldung funktioniert.
Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, schreiben Sie uns gerne und wir bestätigen Ihnen den erfolgreichen Eintrag.

Die meisten Wiesen sind vom Eigentümer, dem Landwirt, an einen Jagdausübungsberechtigten verpachtet. Nur wer diese Berechtigung besitzt, hat laut Gesetz die Befugnis, "wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild) [...] sich anzueignen." (BJagdG § 1, Abs. 1). Wer ohne die entsprechende Befugnis Hand an wildlebende Tiere legt, begeht streng genommen Jagdwilderei. Ist ein Jagdausübungsberechtigter bei Einsätzen anwesend und hat Ihnen als Helfer/in seine Erlaubnis gegeben, Kitze, Junghasen oder Gelege aus der Wiese zu tragen, sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.

Im Übrigen ist der Jäger zu Maßnahmen zum Schutz des Jungwildes verpflichtet. Die Pflicht zur Hege ist im Jagdgesetz ebenfalls verankert.

Außerdem werden Mähtermine oft sehr kurzfristig bekannt gegeben. Halten Sie sich in der Zeit von Mai bis Ende Juni weitestgehend bereit.
Bitte lesen Sie dazu auch weitere Informationen, über die Sie Bescheid wissen sollten. Diese finden Sie unter Helferinfos und Rechtliches.

Grundsätzlich ist bei einer Kitzrettungsaktion ein Jäger anwesend. Dieser wird Anweisungen geben, die Helfer einteilen und ihnen genau erklären, was wann vom wem zu tun ist.
Schließen Sie sich einer erfahrenen und qualifizierten Gruppe an, die im Einvernehmen mit dem zuständigen Jäger/Landwirt agiert, so wird sich dort bereits eine klare Struktur etabliert haben, in der Ihnen die Person vorgestellt wird, die "das Kommando" über den Einsatz übernimmt.

Diesen Anweisungen ist in jedem Fall Folge zu leisten.

Es speilt dabei keine Rolle, ob Sie bereits bei einem anderen Einsatz dabei waren und alternative Verfahren kennengelernt oder das Gefühl haben, etwas anders machen zu müssen. Im Zweifelsfall kennt der Jäger (oder die Gruppe, die schon viele Jahre in diesem Gebiet tätig ist) die Gegeben- und auch Besonderheiten am besten, auf die die Vorgehensweise über die Zeit angepasst worden ist.

Eine echte Hilfe sind Sie dann, wenn mit Ihnen ein Einsatz schneller und unkomplizierter verläuft als ohne Sie.

Für alle anderen Hunde gilt:
Voraussetzung ist, dass Ihr Hund die Aufmerksamkeit nicht zu sehr auf sich lenkt, die Sie und andere Helfer dringend für die Jungtiere in der Wiese brauchen.
Außerdem sollte er ausdauernd sein und kein Problem mit hohem Gras haben. Er sollte demnach eine ausreichende Größe für diesen Einsatz haben.
Nehmen Sie Ihren Hund nur mit, wenn er gut an der kurzen Leine geht und Wild, das er findet, zuverlässig in Ruhe lässt. Keinesfalls darf es passieren, dass er Kitze oder Hasen schnappt oder jagt.

Sollte ein Landwirt oder ein Jäger Ihre Hilfe ablehnen, bleiben Sie bitte dennoch freundlich. Möglicherweise fürchtet ein Landwirt juristische Konsequenzen, sollte in Ihrem Beisein und trotz Ihrer Hilfe ein Unfall passieren. Beruhigen Sie ihn in diesem Fall. Denn wer sich zusätzliche Hilfe holt,  dem ist das Leben der Jungtiere schon einmal nicht egal.
Es kann aber auch sein, dass er bereits auf ein Helferteam zurückgreifen kann. Fragen Sie ihn freundlich, ob Sie sich anschließen dürfen oder sprechen Sie den entsprechenden Revierpächter (Jäger) an, ob Sie helfen können.

Was auch immer dahinter steckt, wenn Ihr Hilfsangebot abgelehnt wird - bleiben Sie freundlich und zugänglich, gerne auch auf eine positive Art und Weise beharrlich. Erklären Sie, was Sie unterstützend tun möchten (Scheuchen stellen, sie wieder einsammeln, mit Freunden die Wiese ablaufen etc.). Erinnern Sie ihn gerne an die Vorteile einer Mahd, die frei von Tierresten und somit unbedenklich für Kühe ist.

Bitte drohen Sie nicht mit einer Anzeige, ohne nähere Umstände zu kennen!

Es kann sein, dass Sie etwas übersehen haben und ihm Unrecht tun.
In den meisten Fällen verschließen Sie damit aber wenigstens den Zugang zu einer friedlichen Zusammenarbeit.

Möchten Sie auf unsere Liste der Kitzrettungs-Organisationen oder Drohnenpiloten aufgenommen werden, dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an info@kitzrettung-hilfe.de

Wenn Sie bereits Erfahrung im Einsatz von Drohnen haben, schreiben Sie uns gerne mit Angabe Ihrer Kontaktdaten an. Wir listen Sie gerne in der entsprechenden Rubrik, damit Sie gefunden werden. Hilfreich sind auch Informationen über Ihren Einsatzradius und mögliche Kosten, die auf Ihren Auftraggeber zukommen können.

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, sich eine Drohne zu kaufen, um künftig für die Kitzrettung zur Verfügung zu stehen, raten wir Ihnen, sich Informationen von Unternehmen in Ihrer Nähe zu holen. Der Vorteil: Sie können sich die Geräte vor Ort ansehen. Aber auch telefonisch steht man Ihnen sicherlich gerne für Auskünfte zur Verfügung.

Fliegen Sie bitte nicht ungeübt auf's Geratewohl los. Es gibt Vieles zu beachten - technisch und juristisch.

Das System lässt Helferanfragen seitens Landwirten und Jägern zu.